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Z3 Alpen-/Dolomitentour 2001

The gang

Die Tour begann mit einem Mißverständnis: Ich fuhr einem "Kollegen" auf der Autobahn nach, blind darauf vertrauend, daß er wohl unser Tourführer Thomas sein musste. Aber wir haben uns dann doch alle auf einem Parkplatz zusammengefunden.

Die Fahrt führte über Füssen (Autobahn A7) zur Grenze nach Reutte und Elmen. Der erste Schreck begann auch sofort in Form eines kleinen und unscheinbaren Abzweig, der direkt in die "Hölle" führte: Die Einfahrt zum Hahntenjoch Als nicht sonderlich geübter Kurvenbolzer wurden wir auch gleich abgehängt - Thomas zeigte uns gleich mal, wo der Hammer hing. Aber nach ein paar Kurven zeigte sich etwas von Rhythmus...

Am Timmelsjoch (DM 15,-- Maut) ließ man uns nicht nach Italien einreisen, wir mussten fast eine halbe Stunde auf die Durchfahrt warten. Über den Jaufenpaß schließlich gelangten wir nach Sterzing, dem Zielpunkt des ersten Tages (Gasthof Klammer).

Der zweite Tag begann wie der erste aufhörte: Viel Sonnenschein und Kurven unter dem Z3. Das Penserjoch war der erste zu erklimmende Berg. Die Abfahrt brachte uns mit langem Anlauf nach Bozen. Ein eindrucksvolles Naturschauspiel bot uns dann auf dem Weg zum Karerpaß - der Karersee.

Einige Pässe (Niger, Sella, Pordoi, Falzarego, TreCroci) später durch die Orte St. Ulrich, Cortina d'Ampezzo, Misurina (am gleichnamigen See) an den 3 Zinnen vorbei liefen wir dann endlich in unserem Übernachtungs-Ort Toblach im Apparthotel Germania ein. Da noch keine "Saison" war, gab es auch kein Abendessen und auch keine Bar im Hotel - also ging es in den Ort zum Winkelkeller, einem hervorragenden Lokal für gehobene Ansprüche. Dort traf uns dann auch ein heftiges Gewitter.

Die geplante "Early-Morning-Tour" am 3. Tag wurde wegen Regens abgesagt. Zum Aufwärmen war dafür der Stallersattel - ein irrer Ritt auf der Kanonenkugel in Form einer Einbahnstraße. Die nachfolgende Abfahrt ist dagegen "kalter Kaffee". Schnell noch die Orte Huben und Heiligenblut links liegen gelassen, um über verschlungene Pfade dann die Großglockner "Autobahn" zu erklimmen (DM 50,--). Dort oben wurde es dann recht ungemütlich - Temperatur bei 4° und Regen-/Graupelschauern mit "Wolkensuppe" und Sicht bei ca. 50 Metern.

Jetzt war auch schon wieder die Heimreise angesagt, durch die Gerlosstraße und die Zillertaler Höhenstraße hatten wir nach dem Befahren des Achenpasses auch schon wieder deutschen Boden unter den Füßen.

Noch einige technische Daten: 1536km Fahrtstrecke ab Kitzingen, d.h. über 1000km in Österreich und Italien. Der Verbrauch lag bei 9,5 Litern, das Heimblockern hat diesen Wert nur noch einmal erhöht. Der Zetti lief ohne Probleme, der Ölverbrauch war nicht meßbar.

Hahntenjoch
Timmelsjoch
Penserjoch
Karersee
Hahntenjoch
Hahntenjoch
Misurina-See
The Gang