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Die Tour begann mit einem Mißverständnis: Ich fuhr einem
"Kollegen" auf der Autobahn nach, blind darauf vertrauend, daß
er wohl unser Tourführer Thomas sein musste.
Aber wir haben uns dann doch alle auf einem Parkplatz zusammengefunden.
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Die Fahrt führte über Füssen (Autobahn A7) zur Grenze
nach Reutte und Elmen. Der erste Schreck begann auch
sofort in Form eines kleinen und unscheinbaren Abzweig, der direkt
in die "Hölle" führte: Die Einfahrt zum Hahntenjoch
Als nicht sonderlich geübter Kurvenbolzer wurden wir auch gleich
abgehängt - Thomas zeigte uns gleich mal, wo der Hammer hing.
Aber nach ein paar Kurven zeigte sich etwas von Rhythmus...
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Am Timmelsjoch (DM 15,-- Maut) ließ man uns nicht nach
Italien einreisen, wir mussten fast eine halbe Stunde auf die
Durchfahrt warten. Über den Jaufenpaß schließlich
gelangten wir nach Sterzing, dem Zielpunkt des ersten Tages
(Gasthof Klammer).
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Der zweite Tag begann wie der erste aufhörte: Viel Sonnenschein und
Kurven unter dem Z3. Das Penserjoch war der erste zu erklimmende
Berg. Die Abfahrt brachte uns mit langem Anlauf nach Bozen.
Ein eindrucksvolles Naturschauspiel bot uns dann auf dem Weg zum
Karerpaß - der Karersee.
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Einige Pässe (Niger, Sella, Pordoi, Falzarego, TreCroci) später
durch die Orte St. Ulrich, Cortina d'Ampezzo,
Misurina (am gleichnamigen See) an den 3 Zinnen vorbei liefen
wir dann endlich in unserem Übernachtungs-Ort Toblach im
Apparthotel Germania
ein. Da noch keine "Saison" war, gab es auch kein Abendessen und auch
keine Bar im Hotel - also ging es in den Ort zum Winkelkeller,
einem hervorragenden Lokal für gehobene Ansprüche.
Dort traf uns dann auch ein heftiges Gewitter.
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Die geplante "Early-Morning-Tour" am 3. Tag wurde wegen Regens
abgesagt. Zum Aufwärmen war dafür der Stallersattel - ein
irrer Ritt auf der Kanonenkugel in Form einer Einbahnstraße.
Die nachfolgende Abfahrt ist dagegen "kalter Kaffee". Schnell noch
die Orte Huben und Heiligenblut links liegen gelassen,
um über verschlungene Pfade dann die Großglockner
"Autobahn" zu erklimmen (DM 50,--). Dort oben wurde es dann recht
ungemütlich - Temperatur bei 4° und Regen-/Graupelschauern
mit "Wolkensuppe" und Sicht bei ca. 50 Metern.
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Jetzt war auch schon wieder die Heimreise angesagt, durch die
Gerlosstraße und die
Zillertaler Höhenstraße
hatten wir nach dem Befahren des Achenpasses auch schon wieder
deutschen Boden unter den Füßen.
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Noch einige technische Daten: 1536km Fahrtstrecke ab Kitzingen, d.h.
über 1000km in Österreich und Italien. Der Verbrauch lag
bei 9,5 Litern, das Heimblockern hat diesen Wert nur noch einmal
erhöht. Der Zetti lief ohne Probleme, der Ölverbrauch war
nicht meßbar.
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