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Bei der Familie Bock gibt es seit 1984 Katzen. Angefangen hat alles mit
einem "daher gebrachten" 3-jährigen Siam-Kater ganannt Osiris.
Wir haben ihm spontan Asyl gewährt. Er war ein Pracht Exemplar,
konnte einige Kunststücke wie Türen öffnen und vom
Balkon springen, wenn die Damenwelt rief.
Er pflanzte sich mit Whiskey, einer Siam Dame fort. Ein Exemplar
aus diesem Wurf gaben wir in gute verwandte Hände.
Da Osiris aber eines Tages leider von einem unnachsichtigen Jäger
beim streunen erwischt wurde, wollten wir einen
Nachkommen haben. Dies hat auch geklappt - es enstand
Ossi, der Enkel von Osiris.
Ossi (rechts) war ein recht quirliger und aufgeweckter Kater, der es
sich nicht nehmen ließ, die Gardinen als Klettergerät
zu verwenden. Er war ja unser erstes Katzen Baby (sein Opa war ja
schon ausgwachsen zu uns gestoßen).
Aber man konnte "Blauauge" einfach nicht böse sein...
Ossi war viele Jahre unser stetiger Begleiter im Garten und in der Wohnung.
Seinen Hang zu Streunen und seine Duftmarken am und im Haus veranlassten
uns aber, diesem Spuk ein Ende zu erreichen - und überhaupt sind
kastrierte Kater verschmuster und besser zu kontrollieren.
Leider ist er mehr oder weniger qualvoll an Leukose erkrankt und
mußte eingeschläfert werden.
Unser aktueller Star ist Sina, ein Weibchen, das 1989 in der
Nachbarschaft von der Katzendame Wampi mit noch zwei anderen
Kater Brüdern hervorgebracht wurde. Da wir uns aber der Katze
angenommenen haben, blieb sie einfach bei uns und war auch nicht mehr
von ihrem Frauchen zum "heim" kommen zu bewegen.
Sina kann auch Türen öffnen, Bobons apportieren, sie ist
sehr handzahm und läßt quasi alles mit sich machen, ohne
zu fauchen oder gar die Tatzen zu erheben. Am liebsten sitzt sie
auf dem Schoß von Frauchen und hat es gern, wenn man sie
stundenlang krault.
Sina ist sterilisiert. Da sie eine "einfache" Hauskatze ist, hatte sie
bis jetzt außer ein paar Kampfwunden und einem Pilz im Fell
keinerlei Probleme mit der Gesundheit. Sie ist immer noch so verspielt
wie als Katzenbaby. Dazu sucht sie dauernd Körperkontakt mit
ihren Menschen.
Sie geht zwar dauernd ein und aus, ist aber meist nach ca. 10 Minuten
wieder am Fenster und begehrt Einlass, indem sie "Männchen"
macht. Dabei ist ihr Revier auf den Garten begrenzt. Wenn ihre Menschen
einmal unterwegs sind und die draußen ist, kommt sie schon von
Weitem entgegen, begrüßt sie gebührlich und begleitet
sie bis an die Haustüre.
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